Lyrics
OKTOBER
Ich seh dich, Meister Oktober
du breitest aus dein weißes Kleid
Ich kann dich sehen, Meister Oktober
du sagst es, seid gescheit
Und es umfassen mich
kleine graue Flügel
und ich sehe dann
was kommt, Angst vor dem Übel
Eine Wolke, dunkel und alt
zieht vorbei, vergeben, verprahlt
und ein Tropfen nassen Daseins
wird mit mir dann ganz schnell eins
Und der Sommer streicht endlich die Segel
und man schaut zurück auf Kinder wie Flegel
die mit Drachen spielen draußen im Sand
und doch nur tun, von Sonne verbrannt
Und das kleine Mädchen
das am Herbstanfang steht
und ihre bunte Schleife
vom Winde der Wolken verweht
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